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Gibt es endlich mehr Schutz für Sexarbeiterinnen?

18.08.2015 14:11:43

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Gibt es endlich mehr Schutz für Sexarbeiterinnen?

Das Prostitutionsgesetz wird nun von der Bundesregierung unter die Lupe genommen und soll weitgehend überarbeitet werden, wobei das Augenmerk vor allem darauf gelegt wird, dass Sexarbeiterinnen in Zukunft geschützt werden sollen. Allerdings hat sich gezeigt, dass die theoretischen Vorlagen bisher nur wenig mit der bitteren Realität der Frauen im horizontalten Gewerbe zu tun haben.



Ein kurzer Schweif durch die Rotlichtszene soll dies ein wenig veranschaulichen.

Binnen weniger Minuten ist die Verwandlung perfekt. Eben noch stand Cindy in ihren enganliegenden Hosen, einem Pullover mit Kapuze da und fuhr hektisch aus dem Berliner Bezirk Mitte. Doch kaum an ihrem Arbeitsplatz – einem Edelbordell – angekommen, verwandelt sich Cindy binnen weniger Minuten in eine verführerische Edel Dame.

Cindy weiß genau, wie sie die Blicke auf sich ziehen kann. Ein dicker Lidstrich untermauert ihre großen Augen, die blonden Naturlocken fallen sinnlich über die Schultern, der rote Lippenstift signalisiert Lust und Leidenschaft. Während des Schminkens lässt Cindy nicht mit sich reden, zu sehr liegt die Konzentration darauf, dass auch wirklich jeder Strich sitzt. Anders gestaltet sich der Umstand hingegen beim Ankleiden. Einst war ein Schauspieler bei ihr zu Gast und meinte, dass beide beinahe den gleichen Job ausüben würden. Dem Schauspieler werde gesagt, welche Rolle er spiele solle und er gibt an wie hoch sei Honorar für diese Leistung sein wird. Der große Unterschied sei lediglich darin zu finden, dass er sein Kostüm während der Arbeit anbehalten dürfe.

Eben erwähnter Schauspieler hat sich auch heute bei Cindy einen Termin um 18.00 vereinbart – was ihr bei einem Blick in ihren Terminkalender sofort ins Auge sticht. Schnell werden die Overkneestiefel aus dem Spind geholt. Bei diesem Kunden steht eben ein wenig Dirty Talk am Programm – Cindy wird ihm mit einer Zigarette im Mund gegenübersitzen und ein wenig miese Laune aufsetzen. Dann wird er vor ihr in die Knie gehen und den Stiefelabsatz mit Genuss lecken. Wenn er sich artig anstellt, dann wird Cindy Gnade walten lassen und ihm auch die entblößten Brüste zu zeigen geben, damit er sein Gesicht darin vergraben kann.

Der Schauspieler vergnügt sich immer nach dem gleichen Muster. Cindy führt an, dass Kunden, die sie bereits seit einigen Jahren kennt, normalerweise öfter mal was Neues ausprobieren wollen. Laufkunden sind schon lange nicht mehr ihr Ding, denn mit ihren 34 Jahren sei sie eindeutig zu alt für dieses Schema. Cindy überlässt diesen Part lieber ihren jüngeren Kolleginnen, die mit den Neukunden auf die Zimmer gehen, damit sie sich vielleicht den einen oder anderen Stammgast angeln können. Sie hat weitaus andere Pläne, denn ihre Zukunft sieht sie inmitten einer Streckbank, einer Peitsche und eines Andreaskreuzes. Hier kann sie die Rollen verkörpern, die von den Kunden verlangt werden. Mal ist sie eine strenge Lehrerin, mal eine unartige Krankenschwester, und dann wieder eine Polizistin. Cindy hat aber auch hier feste Grundsätze, denn junge Mädels werden bei ihren tabulosen Rollenspielen nie dargestellt.

Vor 15 Jahren hatte Cindy noch Träume und wollte sich als Kosmetikerin unter Beweis stellen. Die geplante Ausbildung sollte sich nicht nur über ein Jahr erstrecken, sondern ihr zudem ein Budget von 5000 Euro abverlangen. Eine Freundin machte Cindy einen Job schmackhaft, bei dem sie binnen kurzer Zeit das benötigte Geld auf der Seite hätte. Ein Jahr, vielleicht ein wenig länger – aber auf jeden Fall sei schnell Geld damit zu verdienen. Cindy ließ sich natürlich nicht zweimal bitten und begleitete ihre Freundin in ein Bordell, das sich im Berliner Bezirk Wedding befand. Die Kundschaft war nicht nur bunt gemischt, sondern das Ambiente war zudem schmuddelig. Für Cindy war klar, dass sie diesen Job nicht lange machen werde, bis ein Kunde kam, der an Sex so gar nicht interessiert war. Bei einem Gespräch wurde klar, dass es sich bei diesem Mann um einen sogenannten Headhunter handelte, der sich immer wieder auf die Suche nach Frauen für einen anderen Club machte, bei dem weitaus mehr an Geld zu verdienen war, als im Weddinger Bordell.

Bei der Frage, ob Cindy diesem Beruf gerne nachginge, kam als Antwort sofort, dass sie die Branche sofort wechseln würde, wenn sie in einem anderen Job das gleiche Geld genauso schnell verdienen könnte.

Derzeit würde einiges vor sich gehen, was Cindy noch nicht ganz einschätzen kann. Der Betreiber des Bordells kam vor einigen Tagen in den Aufenthaltsraum und klärte die Sexarbeiterinnen dahingehend auf, dass es ein neues Gesetz geben könnte. Dieses würde vorsehen, dass sich die Damen nicht nur registrieren lassen, sondern auch an regelmäßigen Gesundheitsuntersuchungen teilhaben müssen.

Das Prostitutionsgesetz aus dem Jahre 2002 soll nun endlich von der Bundesregierung überarbeitet und erneuert werden. Da sich die SPD und die Union gerade über einen gesetzlichen Beschluss einige wurden, geht dieser Entwurf in die nächste Runde und wird auch der Ressortabstimmung vorgelegt. Die grundsätzlichen Änderungen sind bereits kein Geheimnis mehr. So wird vorgesehen, dass die Bordellbetreiber ihre Clubs ebenso genehmigen lassen, wie andere Betriebe auch. Neben einer Zuverlässigkeitsprüfung soll ein weiterer Punkt für Sicherheit bei den Sexarbeiterinnen sorgen, denn wer bereits vorbestraft wurde, darf kein Bordell eröffnen. Auch bei den Damen wird sich mit diesem Gesetz einiges ändern. Nicht nur, dass sich die Sexarbeiterinnen bei einem medizinischen Dienst beraten lassen können, zusätzlich sollen sich diese bei einer Behörde melden. Mit diesem wichtigen Punkten möchte die SPD die Sexarbeiterinnen besser schützen, der Hintergedanke der Union besteht vor allem darin dem Menschenhandel einen Riegel vorschieben zu können.

Auf dem Papier macht dieser erste Entwurf durchaus eine gute Figur. Die Frage bleibt dennoch offen, ob die Politiker in ihrem hohen Amt auch an den realen Alltag der Sexarbeiterinnen gedacht haben. In Deutschland lassen sich Prostituierte nur schwer kategorisieren. In Anbetracht der Vielfalt, wie dieser Job ausgeübt werden kann, macht es immer wieder den Anschein, dass die Damen zahlreichen unterschiedlichen Arbeiten nachkommen.

In erster Linie wird das Geld an unterschiedlichen Örtlichkeiten verdient. Nicht nur in Bordellen, welche von der Regierung zukünftig strenger unter die Lupe genommen werden sollen, rollt der Rubel. Auch sogenannte Gangbang Partys florieren in den letzten Jahren. Diesen möchte die Regierung allerdings einen Riegel vorschieben, da sie es als frauenverachtend ansehen, wenn mehrere Damen zahlreichen Männern einen sexuellen Höhepunkt verschaffen. Doch auch im Internet bieten sich Sexarbeiterinnen für ihre Dienste an. In Anbetracht dieser facettenreichen Jobmöglichkeiten wird es für die Regierung noch ein langer und steiniger Weg werden, um diesbezüglich einen wahren Konsens finden zu können.

Bisher kann niemand genau sagen wie viele Männer und Frauen tatsächlich im horizontalten Gewerbe tätig sind. Doch hierbei ergibt sich bereits das erste große Problem. Obwohl sogenannte Prositutionsverbände von rund 70.000 ArbeiterInnen ausgehen, liegt die Dunkelziffer wohl weitaus höher und wird auf bis zu 400.000 geschätzt. 250.000 werden allerdings von zahlreichen Experten als durchaus annehmbar eingestuft. Bezüglich der Gesamtzahl ist beim Familienministerium allerdings keine Zahl in Erfahrung zu bringen, obwohl dieses eigentlich für das Prostitutionsgesetz zuständig ist. Erst mit Hilfe der Anmeldepflicht sei es möglich eine genaue Zahl in Erfahrung bringen zu können. Doch bisher steht noch nicht mal genau fest, wo sich die Sexarbeiterinnen eigentlich melden sollen. Das Ministerium verweist bei genauerem Nachfragen allerdings darauf, dass Behörden mit einer persönlichen Vorstellung aufgesucht werden sollen. Bei der Frage was als geeignete Behörde in Betracht kommen könnte, wird lediglich Schweigen als Antwort gegeben. Anhand dieses Beispiels wird bereits klar, dass zahlreiche theoretische Beschlüsse erstmals nur auf dem Papier einen guten Eindruck machen.

Bei deutschen Bürgermeistern und den Behörden macht sich bereits Nervosität breit. Es kann sich nur schwer vorgestellt werden, dass die Ämter immer wieder von rund 250.000 Sexarbeiterinnen aufgesucht werden, um eine Registrierung durchführen zu lassen. Zusätzlich soll den Prostituierten eine ausgiebige Beratung zur Verfügung gestellt werden, mit deren Hilfe herausgefunden werden soll, ob der Prostitution aus freien Stücken oder aufgrund von Nachdruck Dritter nachgegangen wird. Wird der Verdacht des Menschenhandels gehegt, müssten die Behörden weitere Schritte einleiten, die zum Schutz der Person erfolgen. Das mag auf dem Papier zwar gut aussehen, dennoch muss dieses Vorhaben in der Realität erstmals Umsetzung finden, und hierfür wird einfach mehr geschultes Personal benötigt, was bei den Ämtern bisher aber nicht anzutreffen ist. Papier ist eben immer noch sehr geduldig – auch wenn es um die Prostitution geht.

Ulrike Bahr, eine Berichterstatterin der SPD meint hierzu, dass es nicht der erste Fall sei, bei dem ein neuer Gesetzesbeschluss einen Rattenschwanz an Konsequenzen mit sich ziehen würde. Sylvia Pantel von der CDU ist hingegen der Meinung, dass vor allem die polizeiliche Instanz als geeignete Experten hinzugezogen werden könnte. Hierbei wird darauf verwiesen, dass vor allem bei der Polizei die persönlichen Rechte der Sexarbeiterinnen am besten geschützt seien.

Frankfurt am Main: Die Abteilung K62 hat in einem grauen Bau aus Ziegeln im dritten Stock ihren Sitz. Unscheinbar von außen handelt es sich hierbei um das größte Team von Ermittlern, welches dem Menschenhandel und der Zwangsprostitution in Deutschland den Kampf angesagt hat. Jürgen Benz ist der leitende Kommissar und äußert sich im Interview sehr gewählt – kurze Sätze, prägnant und zielsicher – doch auch einem erfahrenen Fuchs kann es hin und wieder mal die Sprache verschlagen. Als sich Benz und einer seiner Kollegen die Vorschläge der CDU Abgeordneten Pantel zu Gemüte führen, sprechen Blicke mehr als tausend Worte. Obwohl gebeten wurde, dass das Aufnahmegerät für einen kurzen Moment auf Pause geschaltet wird, lässt sich kurz und stichfest zusammenfassen: Dieser theoretische Vorschlag ist einfach nicht umsetzbar. Sofort ergeben sich Fragen, mit denen die beiden Kommissare tagtäglich zu tun haben – eine Prostituierte meldet sich zwar in Frankfurt an, verübt ihre berufliche Laufbahn aber dann in der ganzen deutschen Republik. Soll diese Dame dennoch permanent in Frankfurt gemeldet bleiben? Die Gesetzgeber würden sich vor allem über solche Alltagsvorkommnisse einfach keine Gedanken machen, da sie einfach fernab vom Geschehen seien.

Nicht selten kann die Prostitution einem Wanderzirkus gleichgesetzt werden. Natürlich gibt es Damen, die ihrem Beruf in einem festen Bordell schon seit Jahren nachkommen. Generell kann aber davon ausgegangen werden, dass Sexarbeiterinnen einfach von Stadt zu Stadt ziehen. Immer wieder bieten Bordelle und Nachtclubs neue Attraktionen an, und da dürfen Sexarbeiterinnen nicht fehlen. Und diese Neuigkeiten sprechen sich bei den Freiern natürlich um, die Werbetrommel wird gedreht, was bedeutet, dass auch die Kundschaft floriert. Kaum haben sich die Männer an der Attraktion „sattgesehen“, lässt das Geschäft wieder nach und die Damen reisen in die nächste Stadt, um wieder ganz vorne dabei sein zu können. Durch diesen Umstand wird es den Behörden und der Polizei enorm erschwert, bei all den Sexarbeiterinnen den Überblick behalten zu können.

Jana ist ein gutes Beispiel für die Wanderlust der Prostituierten. In einem mittelklassigen Wagen legt Jana pro Jahr rund 70.000 Kilometer auf Deutschlands Straßen zurück, um all die zu beehren, die nach ihr lechzen. Im Erotik Gewerbe ist sie unter dem Namen „Bitchy Jana“ bereits ein kleiner Star und wird von zahlreichen Clubs und Bordellen immer wieder als Attraktion gebucht. Jana zieht bereits die Maßen an und diesen Vorteil macht sich die Sexarbeiterin eben immer wieder zu nutzen. Sie ist gefragt und muss eben einiges an Fahrten auf sich nehmen, um immer im Gespräch bleiben zu können.

Im Gegensatz zu Cindy hat Jana allerdings einen Beruf erlernt, bevor sie sich dem horizontalen Gewerbe zuwandte. Jana schloss mit sehr guten Noten die Lehre als Immobilienkauffrau ab, zufuhr wurde das Abitur erfolgreich beendet. Anfänglich hatte Jana in diesem Beruf wahrliche Erfolge zu verzeichnen, doch mit der Zeit kamen immer häufiger Intrigen auf, und auch chaotische Verhältnisse beim Arbeiten ließen sie zur Entscheidung kommen, dass eine Änderung vorprogrammiert ist. Ihr Leben wurde nach einem sogenannten Burnout komplett auf den Kopf gestellt und geändert. Damals war Jana gerade mal 20, hatte aber aufgrund ihrer Besuche in Swingerclubs bereits einen kleinen Einblick in das Rotlichtmilieu gewonnen. Jana befand sich zwar zu dieser Zeit in einer Beziehung, merkte dennoch sehr bald, dass es nicht nur ihren Partner erregte, wenn sie sich mit anderen Männern vergnügte, sondern dass auch sie einen Kick damit bekam.

Für Jana waren diese beiden Bedingungen einfach eine perfekte Mischung. In der „Zickenstube“ in Bern mietete sich die damals 20jährige immer wieder ein Zimmer und empfing wochenweise Männer, die sich mit ihr sexuell vergnügen konnten. Vor allem bei den sogenannten Gangbang Partys durfte Jana nicht mehr fehlen und wurde grundsätzlich immer gebucht.

Jana erzählt einen Schwank aus ihrem Leben. Vor rund acht Jahren war sie bei einem Sachbearbeiter eine Arbeitsagentur, dem sie so einiges an Nerven kostete. Als sie ihr Existenzgründungsdarlehen wollte, legte sie natürlich auch den Businessplan auf den Tisch und dabei lief der Mitarbeiter rot an, als er sich den Tätigkeitsbereich von Jana genauer ansah. Das Darlehen wurde Jana ohne Probleme zugesprochen, wodurch sie sich sowohl beim Gewerbe- als auch beim Finanzamt anmelden konnte. Schließlich wollte es Jana ganz offiziell machen und sich als One-Woman-Unternehmen melden, wobei auch die Gewinnabsicht dem Finanzamt offenbart wurden. Jana hält den neuen gesetzlichen Beschluss durchaus für positiv und spricht sich auch für die Gesundheitsberatung aus. Es gäbe allerdings einen Punkt, der Jana ein wenig Kopfschmerzen bereitet.

In den Medien konnte Jana verfolgen, dass sich der neue Gesetzesentwurf vor allem gegen Gangbang Partys richten solle, welche allerdings ein finanzielles Standbein für die Sexarbeiterin darstellt. Rund 80 Prozent ihrer Einnahmen werden durch solche Partys gebildet. Weder die Politiker in ihrem hohen Amt noch Frauenrechtlerinnen wie Alice Schwarzer sollen ihr sagen, dass solche Partys nicht mit der weiblichen Würde vereinbart werden könnten. Denn immerhin solle jede Frau für sich selbst entscheiden können, was als unwürdig zählt und was nicht.

Doch die beiden Geschichten, die von Jana und Cindy erzählt werden, haben nicht immer mit dem Elend zahlreicher Frauen zu tun, die sich in Bahnhofsvierteln oder auf dunklen Straßen herumtreiben müssen, damit sie sich durch das horizontale Gewerbe ihren Lebensunterhalt verdienen können, wobei Abgaben an den Zuhälter einen großen Bestandteil ausmachen.

Standortwechsel: Junge Frauen aus Osteuropa bieten ihre Körper entlang der Elbe- und Taunusstraße in sogenannten Laufhäusern an. In verwinkelten Gängen mit schlechter Beleuchtung, in kleinen Zimmern in schmuddeligem Design warten diese Frauen tagein tagaus auf Kunden. Zahlreiche Sexarbeiterinnen sprechen kaum oder nur gebrochen Deutsch, zahlreiche Freier laufen wie verrückte Hühner über die Gänge und versuchen den einen oder anderen Rabatt bei den Damen zu erzielen, um den Geschlechtsakt um 5 Euro oder mehr vergünstigt zu bekommen. Der Abteilung K62 2 ist dieses Viertel durchaus bekannt und die Mitarbeiter wissen, dass vor allem diese Sexarbeiterinnen die Politik vor eine große Herausforderung stellen werden.

Wie jede Geschichte hat auch diese Medaille immer zwei Seiten, die zu beachten sind. Es gibt Sexarbeiterinnen wie Jana und Cindy, die durchaus den Eindruck machen, dass sie ihr Beruf erfüllt und sie sich in den nächsten Jahren nichts anderes vorstellen können. Diese Damen haben den großen Vorteil, dass sie nicht nur perfekt Deutsch sprechen, sie können ihre Kunden durch schlagfertige Argumente auch immer wieder in die Schranken weisen und geben genau zu verstehen, wie weit gegangen werden darf. Dann gibt es aber auch noch die Sexarbeiterinnen, die sich in Bahnhofsvierteln und in Laufhäusern rumtreiben. Sie werden bereits in jungen Jahren aus Bulgarien, Rumänien, Afrika und der Slowakei geholt, und werden in der gesamten Bundesrepublik untergebracht. Diese Sexarbeiterinnen haben weder soziale Kontakte noch sind sie der deutschen Sprache mächtig – und dadurch haben die Zuhälter sie auch schon in der Hand. Experten schätzen, dass rund 80 Prozent der Prostituierten aus den oben angeführten Ländern stammen.

Wer bei solch einem Hintergrund immer noch der Meinung ist, dass diese Damen ihre Körper freiwillig in den Laufhäusern anbieten und dabei auch noch Spaß haben, der ist nicht nur naiv, sondern scheint auch zahlreiche Gründe zu finden, um sich das nur lange genug einzureden. Kommissar Benz sieht dieses Elend immer wieder – und mit etwas Glück kann er diese Missstände dann auch noch beweisen.

Bei einer routinemäßigen Kontrolle war den Beamten vor einigen Jahren ein Mädchen aus Nigeria aufgefallen. Die nigerianische Frau versteckte sich eingeschüchtert und konnte von den Beamten auf das Revier mitgenommen werden. Trotz zahlreicher Vernehmungsversuche durch einen Dolmetscher und gutem Zureden schwieg die Prostituierte. Den Beamten sind die Hintergründe der afrikanischen Frauen durchaus bekannt. Nicht selten wird diesen Damen mit Voodoo Zauber gedroht, wenn sie sich nicht dem Willen des Mannes unterwerfen. Zusätzlich muss angemerkt werden, dass diese Damen aus zerrütteten gesellschaftlichen Verhältnissen, bei denen korrupte Polizisten keine Seltenheit darstellen. Das erschwert auch, dass deutsche Beamte eine Vertrauensbasis zu den nigerianischen Frauen aufbauen können. Doch nach langem Zureden konnte die nigerianische Prostituierte schließlich doch zum Reden gebracht werden. Es machte den Anschein, dass die Qualen, die tagein tagaus im Laufhaus erfolgten, weitaus schlimmer waren, als die Angst vor dem Voodoo Zauber. Doch die große Überraschung ließ auch die vernehmenden Polizisten ins Staunen kommen – bei den Zuhältern handelte es sich nicht wie anfänglich angenommen um Männer, sondern weitgehend Frauen waren die Drahtzieher hinter dem horizontalten Geschäft, welche ebenfalls als Sexarbeiterinnen jahrelang tätig waren. Das Landesgericht Frankfurt setzte vor einigen Wochen ein Urteil fest, wobei die Drahtzieherinnen in die Justizanstalt verlegt wurden.

Benz gibt vage Vermutungen an und denkt, dass rund 1400 Frauen derzeit in Frankfurt im horizontalen Gewerbe tätig sein könnten. Vor allem sogenannte Laufhäuser, FKK Clubs und private Terminwohnungen seien der große Renner. Hierbei handle es sich vor allem um Armutsprostitution, wobei die Frauen für geringe Geldbeträge ihre sexuellen Leistungen anbieten. Doch erschwert wird das ganze Unterfangen dadurch, dass kaum festzustellen sei, ob die Frauen diesem Beruf freiwillig nachkommen, oder ob Dritte im Hintergrund stehen, die Zwang ausüben. Allerdings lässt sich eine Zwangsprostitution immer erst dann nachweisen, wenn die Sexarbeiterinnen auch bereit sind darüber zu reden. Andernfalls kann zwar die Annahme bestehen, rechtliche Schritte können allerdings nicht eingeleitet werden. Den Polizisten sind diesbezüglich einfach die Hände gebunden. Doch nicht mal die Änderung des Prostitutionsgesetzes wird an diesem Umstand etwas ändern können.

Nach wie vor steht bei der Union im Fokus, dass den Menschenhändlern mit dem neuen Gesetzesbeschluss das Handwerk gelegt werden kann. Dennoch wird bereits jetzt von er SPD der Hinweis gegeben, dass nicht das Familienministerium für diese Anforderung zuständig gemacht werden kann. Mit der Änderung soll einhergehen, dass nicht mehr die Aussage einer Sexarbeiterin zur Verurteilung der Menschenhändler führen soll, sondern bereits das geschulte Auge der Polizisten. Damit würde den Frauen erspart werden, dass sie sich Ängsten, Gewaltakten und anderen grausamen Szenarien ausliefern müssen, wenn sie doch einmal über ihre Arbeitsbedingungen sprechen.

Die beiden Kommissare Benz und Bartz sehen diesem Vorhaben ein wenig kritisch entgegen. In ihrer sechsjährigen Laufbahn ist ihnen nicht nur bei den Prostituierten einiges untergekommen, auch bei den Gesetzesbeschlüssen wurde schon so einiges diskutiert, dennoch nicht zur Umsetzung gebracht. Benz würde es zudem für gutheißen, wenn die Arbeit als Sexarbeiterin mit einer Altersbeschränkung versehen werde, welche erst ab 21 Jahren gilt. Zwar hatte die CDU diesen Vorschlag vor einigen Jahren gefordert, doch scheint sich nun niemand mehr darum zu kümmern. Der Kommissar geht davon aus, dass es offensichtlich ist, dass 21jährige Frauen weitaus gefestigter sind, als 18jährige. Verantwortung wird in den meisten Fällen bereits übernommen, es kann nicht mehr so einfach mit dem schnellen Geld gelockt werden, Grenzen sind bereits bekannt. In Anbetracht dessen, das es in den letzten Jahren immer mehr Teenager gibt, die sich im horizontalen Gewerbe das große Geld erwarten, scheint der Vorschlag von Benz durchaus plausibel. Vor allem im Internet finden sich immer mehr junge Mädchen, die gerade mal 18 geworden sind, dennoch bereits allfassende und facettenreiche sexuelle Dienste für wenig Geld anbieten.

Standortwechsel: Internet Erotik. Hier taumeln sich hunderte von jungen Mädels in allen Facetten. Mal blond, mal freaky – was das Freier Herz begehrt, wird mit wenigen Mausklicks auch geboten. Vor allem Online Portale florieren in den letzten Jahren. Nicht nur die schnelle Nummer vor der Cam steht bei der Rangliste ganz oben. Auch Escort Services werden immer häufiger über das Internet gebucht. Doch der Escort von einst und von heute ist kaum noch zu vergleichen. Einst war Escort ein Begleitservice, bei dem einfach alles offen war. Mal ein nettes Essen, ein Opernbesuch, ein Geschäftsessen – und was sich danach ergab, stand in den Sternen. Sex war nicht immer festvereinbart. Das Geschäft des Escorts ist allerdings aufgrund der großen Konkurrenz und dem Internet weitaus schwerer geworden. Nun bedeutet Escort Service, dass die Sexarbeiterin an einen vereinbarten Ort kommt.

Immer mehr Studentinnen verdienen sich auf diese Art und Weise ein wenig nebenbei. Nicht immer verschweigen die jungen Mädels ihren Freundinnen was sie machen, einige gehen mit diesem Nebenjob auch durchaus offen um. Natürlich gehen die Teenies damit auch das große Risiko ein, dass sich die eine oder andere Freundin auch mal abwenden wird.

Eine befragte Internet Sexarbeiterin berichtet offen über ihr erstes Erlebnis. Sie war gerade mal 19 gewesen und entschied sich mit dem Internet Escort Service das schnelle Geld zu verdienen. Anfangs sei es schon eine Überwindung gewesen, doch ein 30jähriger Mann, der nicht nur verheiratet war, sondern auch Kinder hatte, nahm ihr ein wenig die Angst. Der Mann sehnte sich nach sexuellen Bedürfnissen, die seine eigene Frau nicht stillen konnte – Analsex. Das junge Mädchen hatte bisher noch nie ihre Hinterpforte geöffnet, dennoch wurde eine Adresse vereinbart, bei der sie in das Auto stieg. Bereits am nächsten Tag ließ sich das junge Mädel beim Gewerbeamt registrieren und meldete sich auch beim Finanzamt an. Bei der Befragung führte die junge Frau an, dass ihr der Job Spaß macht, allerdings wäre sie wahrscheinlich auch kein Maßstab, das sie erst in den Anfängen steht. Ob das Vergnügen auch in einigen Jahren immer noch bestünde, könnte sie bis Dato noch nicht sagen.

Das befragte Mädchen hat genau das, was von Wissenschaftlern und Experten immer wieder als sogenannte „Missbrauchsbiografie“ angeführt wird. Im Alter von vier Jahren kam ihr ein guter Freund des Vaters bereits körperlich näher, wobei der Missbrauch über 9 Jahre hinweg anhielt. Nicht nur Begrapschen stand an der Tagesordnung, es wurde sich auch regelmäßig am Körper des jungen Mädchens gerieben. Zahlreiche Frauen teilen das Schicksal des jungen Mädchens, werden über Jahren hinweg missbraucht und entschließen sich irgendwann den Weg der Sexarbeiterin einzuschlagen. Es gibt bereits zahlreiche wissenschaftliche Arbeiten, die sich mit dieser Thematik ausgiebig beschäftigt haben und mit Fakten auf den Tisch legen, dass die Prostitution ein Weg sei, damit die missbrauchten Frauen wieder die Kontrolle über Männer erlangen können.

Mit 14 hatte die Befragte ihre erste richtige Liebesbeziehung. Diese wurde mit einer Frau, die 6 Jahre älter war, vollzogen. Das junge Mädchen führt an, dass es vor allem beim weiblichen Geschlecht immer das Gefühl hätte, dass noch wahre Liebe vorhanden sei. Bei Männern hingegen, würden keine Gefühle aufkommen, denn hier ginge es nur um das Vollbringen des sexuellen Aktes und um das schnelle Geld an sich. Die junge Frau hat einige Regeln für sich aufgestellt. Die Treffen finden lediglich mit Männern statt, deren Gesicht im Internet gut erkennbar ist, und mit denen auch am Telefon schon einige Gespräche geführt wurden. So versucht sich die junge Frau auch auf gewisse Art und Weise zu schützen. Da sie bei den Telefonaten bereits genau anführt, was sie beim sexuellen Akt erregend findet, behält sie auf ihre Art die Kontrolle und die Macht. Was sie allerdings verschweigt – ihre geheimen Phantasien drehen sich vor allem darum, dass sie den Männern physischen Schmerz zufügen kann.

Die junge Befragte hat bereits einiges über den neuen Gesetzesbeschluss gelesen und sich Informationen diesbezüglich eingeholt. Vor allem das Mindestalter von 21 Jahren schafft ein wenig Besorgnis. Sollte das neue Gesetz tatsächlich in Kraft treten, würde es dennoch keine weitreichenden Konsequenzen für die junge Frau haben. Immerhin würde sie sich dann lediglich als offizielle Sexarbeiterin abmelden, dennoch ihrem Beruf nachkommen. Bei der Frage nach dem sogenannten Ausweis für Prostituierte, kommt lediglich ein lautes Lachen als Antwort. Dieser soll in Zukunft den Kunden vorgezeigt werden, damit quasi eine Bestätigung zur Arbeitsberechtigung vorliegt. Doch das junge Mädchen würde keinem Kunden diesen Ausweis vorlegen – nicht mal bei Anfrage, denn immerhin stünde der richtige Name auf dem Dokument und dieser ginge die Freier auf keinen Fall etwas an.

Dies ist wieder ein glänzendes Beispiel dafür, dass der Staat zwar theoretische Gesetzesentwürfe plant, allerdings keine Ahnung hat oder Vorschläge erbringt, wie diese in der Realität tatsächlich kontrolliert werden sollen. Hierbei stellt sich sofort die Frage, ob die Politiker überhaupt wissen, wie aus einem gut gemeinten Entwurf eigentlich auch ein gutes Gesetz werden kann, bei dem die Grundzüge auch tatsächlich zur Umsetzung gebracht werden können.

Cindy stellt sich diese Frage ebenfalls. Die Prostituierte aus dem Berliner Edelbordell, die bereits eingangs einen Schwenk aus ihrem Leben erzählte, war gerade auf Urlaub und erwartet sich bei ihrer Ankunft am Arbeitsplatz auch einen voll ausgebuchten Terminkalender. Ein Schock – in einigen Berliner Bordellen wurden in den letzten Wochen Steuerfahndungen durchgeführt, wobei anfänglich lediglich die Künstlernamen der Sexarbeiterinnen zu finden waren. Auf Nachdruck mussten die Betreiber allerdings die „echten“ Namen preisgeben, wodurch eine Lawine ins Rollen kam, die so nicht vorhersehbar war. Einige der Sexarbeiterinnen bezogen Hartz IV, andere hatten für Deutschland keine Aufenthaltsbestätigung. Cindy kann gar nicht beschreiben, was sie mehr verärgert – das Vorgehen der Behörden oder die Kopflosigkeit der Betreiber. Nun gibt es im Bordell von Cindy eine sogenannte Registrierkasse, wodurch alle Zahlungseingänge festgehalten werden. Der Betreiber erklärt Cindy, dass er lediglich ein Zeichen setzen, und auch seine Steuerehrlichkeit unter Beweis stellen wolle. Cindy kann diesbezüglich nur den Kopf schütteln. Immerhin müsste nicht das gesamte Honorar angeführt werden, sondern lediglich der Betrag, der zwischen Betreiber und Sexarbeiterin geteilt wird. Der Betrag, der sich nach den individuellen Wünschen der Kunden richtet, könnte demnach unter den Tisch gekehrt werden. Hierbei stellt sich wiederum die Frage, wie sie Politiker kaum bedenken, wie sie allerdings tagtäglich zu finden ist – wer soll eigentlich kontrollieren, welches Honorar tatsächlich hinter verschlossenen Türen zwischen der Sexarbeiterin und dem Freier vereinbart wurde? Nicht nur bei dieser Fragestellung kommt die Regierung ins Straucheln, selbst bei wichtigen Dinge wie der Kondompflicht konnte bisher keine sinngemäße Regelung der Kontrolle gefunden werden.

Cindy erwähnt bei einem Gespräch, dass Oralverkehr von zahlreichen Kolleginnen bereits für ein Honorar von 50 Euro angeboten wird. Allerdings gibt es keine gesetzliche Vorschrift, die das Benutzen eines Kondoms festhält. Hierbei könne lediglich auf das Verantwortungsbewusstsein der Sexarbeiterinnen plädiert werden. Doch in Anbetracht dessen, dass zahlreiche Freier durchaus mehr bieten, wenn der Oralverkehr ohne Kondom vollzogen wird, weiß Cindy, dass sich viele junge Prostituierte hinreißen lassen. Es sei eben enorm verlockend, wenn das schnelle Geld winkt.

Doch es gibt nicht nur die Sexarbeiterinnen, die sich zum Spaß verkaufen. Zahlreiche junge Frauen wollen lieber im horizontalen Gewerbe das schnelle Geld machen, als tagein tagaus an einem Schreibtisch zu sitzen.

Aber es gibt auch immer jene Frauen, die einfach keine Wahl haben, und denen auch keine Wahl gelassen wurde. Vor allem diese Betroffenen würden jede Arbeit durchführen, um ein wenig Geld verdienen zu können. Doch hier stehen Staat, Behörden und Politik vor einem schwerwiegenden Dilemma – woher wird gewusst, welche Frauen tatsächlich Hilfe brauchen und welche sich ihren Weg selbst gesucht haben? Wer muss geschützt werden, und wer richtet sich seinen beruflichen Werdegang in der Prostitution schon selbst? Denn vor allem jene Sexarbeiterinnen, die wirklich Hilfe benötigen würden, können von der Polizei weitgehend nicht geschützt werden. Doch auch bei dieser Fragestellung wird weitgehend mit Schweigen geantwortet.

Doch auch bei der Anmeldepflicht bleiben zahlreiche Fragen bisher ein Rätsel. Wie sieht der Sachverhalt beispielsweise bei Frauen aus, die lediglich einem Nebenerwerb nachkommen? Wie gestaltet sich die Anmeldung bei Frauen, die im ländlichen Bereich wohnen? Wird beim örtlichen Gemeindeamt eine Registrierung und Meldung als Sexarbeiterin durchgeführt, ist es nur eine Frage der Zeit bis der gesamte Ort über den Zuverdienst Bescheid weiß, oder?

Wie wird sich die Pflicht zur Gesundheitsberatung äußern? Zwar wird der Vorschlag grundsätzlich als gut befunden, dennoch sollte sich die Politik nicht zu große Hoffnungen damit machen, dass der Zwangsprostitution ein Riegel vorgeschoben werden könne. Zwar könnte dem einen oder anderen Zuhälter ein wenig das Handwerk gelegt werden. Dennoch werden die Sexarbeiterinnen kaum offen über ihre Erfahrungen und ihr Leid klagen, sollte dies bestehen. Das ist ein Wunschdenken, das sich lediglich auf dem Schreibtisch umsetzen ließe.

Doch Jana liegt vor allem eine Änderung auf dem Herzen – wie sieht das mit den Gangbang Partys aus, immerhin würde ihr durch ein Verbot ein großer finanzieller Verlust entstehen.

Jede Sexarbeiterin hat ihre eigene Geschichte, ihre eigene Motivation, weswegen die Ausübenden dieses Jobs nicht über einen Kamm geschert werden können. Während sich die Prostituierten in einem Edelbordell nicht nach Schutz sehnen, wollen die Anbieterinnen im Netz nicht mal etwas davon wissen. Doch die Sexarbeiterinnen in Laufhäusern und FKK Clubs, sind jene, denen meist geholfen werden sollte, die aber nicht darüber reden können oder dürfen. Bisher ist der neue Gesetzesentwurf immer noch sehr theorielastig. Zwar wissen die Politiker über die unterschiedlichen Probleme der Sexarbeiter Bescheid, wie diese allerdings in der Praxis eine Lösung erfahren können, das steht wohl immer noch in den Sternen. Jedoch kann bereits jetzt vermutet werden, dass sich keine Lösung finden wird, die jeder Sexarbeiterin gerecht werden wird.

 

(Anmerkung der Redaktion: Die Namen der Sexarbeiterinnen wurden teilweise geändert, teilweise handelt es sich hierbei allerdings auch um die Künstlernamen, unter denen die Prostituierten bekannt sind).

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